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Infos für Jugendämter in Hessen


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Wissenswertes und Tipps zur Altersvorsorgedurchführungsverordnung (AltvDV)

Datenerhebung für Meldungen im Rahmen der AltvDV

Spätestens zum 28.02.2017 sind von den Jugendämtern für das steuerliche Veranlagungsjahr 2016 Daten über steuerfreie Versicherungsbeiträge und -zuschüsse an Pflegepersonen elektronisch zu melden. Dazu gehören Altersvorsorgebeträge, Unfallversicherungsbeträge, Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge.  Betroffen sind Vollzeit-, Bereitschafts- und Tagespflegepersonen.

Für die Meldung ist es notwendig, die Vor- und Nachnamen, die Steuer-ID, die vollständige Anschrift und das Geburtsdatum der einzelnen Personen anzugeben und gezahlte Zuschüsse (oder Anteile der jeweiligen Person bei Pflegeelternpaaren) aufzutrennen.

Die meisten Jugendämter in Hessen nutzen Fachsoftware wie z.B. das Verfahren PROSOZ 14plus. Diese Verwaltungen finden neben den von der Firma Prosoz zur Verfügung gestellten Informationen auch auf der Webseite des Landesarbeitskreises der Prosoz-Anwender in Hessen/Thüringen weitere Hinweise.

Um alle Pflegepersonen über die Meldepflicht zu informieren und vor allem die Steuer-ID zu erfragen, bieten sich entsprechende Serienbriefe an. Darüber hinaus sollten auch neue Pflegepersonen künftig über die Meldepflicht des Jugendamtes informiert werden.

 In der Sitzung des Hessischen Landesarbeitskreis WIJU & Kostenerstattung am 21.09.2016 wurde das Thema ebenfalls besprochen und angeregt, Musterschreiben zur Verfügung zu stellen. Als Anregung sind hier nun Texte für Serienbriefdokumente, Merkblätter sowie Fragebogen aus dem Amt für Jugend, Schulen und Kultur des Main-Taunus-Kreises (MTK) verfügbar.

Serienbrief Tagespflegepersonen.docx

Serienbrief Vollzeit- und Bereitschaftspflegestellen.docx

Merkblatt fuer Tagespflegepersonen.docx

Merkblatt fuer Vollzeit- und Bereitschaftspflegepersonen.docx

Erklaerungsbogen Tagespflegepersonen.docx

Erklaerungsbogen Vollzeit- und Bereitschaftspflegepersonen.docx

 

Warum wird im MTK auch nach den einzelnen Zuschüssen gefragt?

Der MTK hat sich dazu entschieden, nicht nur die Steuer-ID zu erfragen, sondern auch gleich - zur Abstimmung mit den aktuell erfassten Daten - zu hinterfragen, welche Pflegeperson welchen Zuschuss derzeit erhält oder ggf. beantragt hat. Da die Abfrage der Steuer-ID einem gewissen Zeitdruck unterliegt (um wenigstens für Zahlungen ab dem Jahr 2017 nach Einzelpersonen getrennte Zuschusszahlungen zu ermöglichen), wurde darauf verzichtet, für den Serienbrief erst im eigenen Datenbestand zu recherchieren, wer derzeit welche Zuschüsse erhält oder beantragt hat.

Es bleibt selbstverständlich jedem Jugendamt überlassen, wie detailreich die Abfrage gestaltet wird und die oben verfügbaren Muster nach eigenen Bedürfnissen angepasst werden.